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TSV Grasbrunn-Neukeferloh e.V. - Super Grasbrunn

Frohe Weihnachten

Samstag, 25. Dezember 2010

Wir wünschen eine besinnliche entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das 2011 für Siege und Aufstiege in Erinnerung bleiben wird.

Fussball-Vorort Rückblick auf die Hinserie der KL München 3

Dienstag, 7. Dezember 2010

Kreisliga München 3 – Sechs neue Mannschaften haben dem 14er Feld vor der Saison ein nicht einzuschätzendes Gesicht verliehen. Denn gerade die Aufsteiger mischen die Liga munter auf. Die Hinserie der KL München 3 im Rücklick.

© fv

Noch vor einem Jahr in unterschiedlichen Klassen zu finden Grafings Tobias Hainthaler und Peter Ühlein umzingeln Oberpframmerns Benedikt Fürst.

 Von den Favoriten hat sich einzig Dornach oben festsetzen können und auch am Tabellenende gibt es die eine oder andere Überraschung. Von Platz eins bis fünf dürfen sich Dornach, Ottobrunn, Grafing, Stern und Grasbrunn Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

© fvOttobruns Trainer Heiko BaumgärtnerDas klarste Bild zeigt die Bilanz von Spitzenreiter SV Dornach. In den letzten Jahren war man immer oben mit dabei, schaffte aber nie den Sprung auf die Aufstiegsplätze. In diesem Jahr haben die Mannen von Neu-Trainer Philipp Obloch nur eine einzige Niederlage gegen Poing hinnehmen müssen und stehen seit dem dritten Spieltag auf der Pole Position. Zwar besitzt der SVD keinen richtigen Torjäger, doch Coach Obloch darf durch die spielerische Kompaktheit seiner Truppe gleich auf mehrere treffsichere Schützlinge zurückgreifen.
Nicht zu erwarten war das starke Abschneiden von Aufsteiger TSV Ottobrunn. Eigentlich wollte man vor der Saison einzig Punkte gegen den Abstieg sammeln, doch zur Winterpause kann das Ziel nach oben korrigiert werden. Gerade der Defensivverbund steht beim TSV sattelfest, so dass man seit dem 6. Spieltag ungeschlagen ist und sich seitdem zwischen Platz zwei und fünf bewegte.
Absteiger Grafing hat sich eine Klasse tiefer gut zurecht gefunden. Zusammmen mit Felix Richter (16 Tore) und Christian Kleiber (5) stellt man momentan den stärksten Angriff. Dennoch benötigte die Truppe von Günther Lehner Mitte der Hinserie einen Durchhänger, um sich am Ende konstant zurück zu melden.
Der zweite Aufsteiger der in der Spitzengruppe mitmischen kann ist der FC Stern. Beständig bewegt sich der FCS zwischen Platz zwei und sechs. Großes Manko ist bei der Eichele-Truppe der Angriff, der mit Giuseppe Ripa (6 Tore) Manuel Hartmann (5) und Korbinian Lojdl (5) keinen echten Knipser ausweisen kann. Sicherlich wird im kommenden Jahr Simon Majar seine bisherige Bilanz aufbessern können. Noch in der Vorsaison erzielte er 25 Treffer. Eine Liga höher konnte er in neun Spielen bislang nur drei Tore beisteuern.

© fvStrafraumflieger  Tobias Kerscher von Grasbrunn. Falls der TSV Grasbrunn sein Nachholspiel gegen Dornach erfolgreich gestalten kann, wird auch die Elf von Trainer Horst Lippert kräftig im Aufstiegsrennen mitmischen dürfen. Allerdings erlitt die Truppe um Ex-Bayernliga-Spieler Oliver Rösgen Mitte der Hinserie einen Durchhänger und rutschte von Platz zwei ins Mittelfeld ab. Doch das Ziel Aufstieg bleibt weiterhin ein Thema, doch solch verrückte Spiele wie gegen Waldperlach (3:4) und Ottobrunn (4:3) sollten die Ausnahme bleiben.

Was machen die Verfolger

Etwas im Niemandsland schweben Waldtrudering und Aufsteiger Oberpframmern. Die Waldtruderinger haben zum Weihnachtsfest ihre Vorgabe von 30 Punkten gegen den Abstieg schon fast erfüllt. Doch zunächst sah es nach einer schwierigen Saison aus, doch Spielertrainer Heiko Gretzki kämpfte sich mit seinem Team am Ende der Runde raus aus den hinteren Regionen.
Gleich am ersten Spieltag lieferte sich Oberpframmern mit Waldperlach ein offenes Schützenfest (5:3). Seitdem bewegte man sich fortwährend zwischen Platz sechs und sieben und rutschte nur kurzzeitig mal auf Platz zehn ab. Vor allem auswärts läuft es für die Pframmerner richtig gut und gehört mit 15 Punkten und keiner Niederlage auf fremden Platz zu den Stärksten der Liga.

Von Platz acht bis 14 ist noch alles möglich

© fvKein Spaziergang wird auch das zweite Jahr für den TSV Poing. Torwart Patrick Schünemann im Luftkampf gegen mehrere Grafinger.Von Platz acht an müssen sämtliche Mannschaften noch in den Abstiegskampf eingreifen. Wie in der vergangenen Saison, ist der TSV Poing auch in diesem Jahr in der zweiten Tabellenhälfte zu finden. Gerade zu Hause konnten die Schick-Mannen ihre Fans nicht immer verwöhnen und kassierten gegen Oberföhring (0:4), Neuperlach (0:4), Stern (0:3) und Forstinning (1:4) hohe Niederlagen. Das ständige Auf und Ab der Mannschaft ist daher nicht verwunderlich, auch wenn sich in der Offensive mit elf verschiedenen Torschützen einiges bewegt.
Zur Überraschung vieler Beteiligter findet man den VfB Forstinning im hinteren Bereich der Tabelle wieder. Der letztjährige Dritte wollte auch in dieser Saison ins Aufstiegsrennen eingreifen, doch man kam nie über Platz neun in der Tabelle hinaus. Betrachtet man die Halbzeitbilanz in der Fieberkurve, so meint man die Topographie einer Königsetappe der Tour de France vor sich zu haben.
Absolute Spitze ist der vierte Aufsteiger FC RW Oberföhring beim Blick auf die Unentschiedenbilanz. Gleich sieben Mal teilten sich Trainer Daniele Reisinger und sein Team die Punkte mit dem Gegner. Ganze sechs Mal davon kam man nicht über eine Ergebnisgleichheit zu Hause hinaus, was letztlich dann auch nur zu einem Heimdreier führte.
Die Truderinger hatten nach ihrem großen Umbruch gerade in der Defensive immer wieder zu kämpfen. Zwischen dem 2. und 5. Spieltag rutschte man sogar bis auf den letzten Tabellenplatz ab, konsolidierte sich aber wieder und pendelte fortan zwischen der Abstiegszone.
Den einzigen Trainerwechsel der Saison hatte der SV Waldperlach Ende Oktober zu vermelden. Helmut Rentz übernahm für das Duo Klaus Blochum und Alfred Beck, die nach der 0:5-Pleite gegen Ebersberg die Segel strichen. Rentz glückte sofort mit zwei Siegen in Folge ein guter Start, doch es folgten sechs Niederlagen am Stück. Das Team bewegte sich insgesamt gesehen zu unkonstant und spielte mal Hop, dann aber auch wieder Top.
Auch der SV Neuperlach rangiert weit hinter seinen Ansprüchen. Größtes Manko ist auch hier die fehlende Torgefahr, denn in der Defensive ist man eindeutig für höheres berufen. So konnte man sich aber nie entscheidend rauskämpfen und bleibt im Keller hängen.
Der TSV Ebersberg ist nach dem Doppelaufstieg vergangene Saison hart gelandet und hat die Rote Laterne seit dem 13. Spieltag fest umklammert. In den letzten vier Spielen konnte Trainer Josef Riedl und seine Elf nur ein Mal in des Gegners Tor treffen. Seit dem 6. Spieltag bewegte sich der Aufsteiger konstant abwärts. Doch schon vor dem Start in die Saison fehlten dem TSV etliche Spieler berufs- und verletzungsbedingt. Es bleibt daher abzuwarten, was noch passieren kann, wenn diese wieder zurück ins Team finden.

 

(Quelle: www.fussball-vorort.de)