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TSV Grasbrunn-Neukeferloh e.V. - Super Grasbrunn

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Freitag, 23. März 2012

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Grasbrunn.tv im Gespräch mit Christopher Schulze

Freitag, 1. Oktober 2010

Grasbrunn.tv | Interview

 

Grasbrunn.tv sprach mit Christopher Schulze über die aktuelle Situation bei Grasbrunn 2, warum er sich am Anfang der Saison für den Kader der Zweiten Mannschaft entschieden hat und über Schicksalsschläge.

 

 

“Vor 2 Jahren gab es einen sehr tragischen Vorfall, der uns sicherlich sehr erschüttert hat, doch gleichzeitig noch enger zusammengeschweißt.” Christopher Schulze blickt nach vorne.

 

Grasbrunn.tv: Hallo Christopher, schön dass du nach der heutigen Trainingseinheit noch Zeit für uns gefunden hast. Die Grasbrunner Fans haben dich gewählt – für das zweite Interview bei Grasbrunn.tv -. Wie war die Trainingseinheit, seid ihr gut vorbereitet für Sonntag?

Christopher Schulze: Ich möchte mich erst mal bei den Grasbrunner Fans bedanken. Ich finde es klasse was für ein Hype im Moment in Grasbrunn entsteht. Es werden immer mehr Fans bei unseren Spielen und das freut mich total. Ich nutze gleich die Gelegenheit hier um die Grasbrunner Fans Julia, Franzi und Carmen zu grüßen und besonderes bei meinem Vater Thomas Schulze, welcher bei jedem Spiel dabei ist. So nun zu der Frage, die Trainingseinheit heute war sehr gut. Wir hatten wieder einmal eine hohe Trainingsbeteiligung und die Übungen von unseren Trainern Sepp de Prato und Bernd Klausen waren anstrengend aber haben auch Spaß gemacht. Wir sind gewappnet für Sonntag und gehen wie auch in den Spielen zuletzt mit großer Vorfreude in das Spiel.

Grasbrunn.tv: Ihr habt in den letzten Spielen nicht so überzeugt wie man das von einer Spitzenmannschaft erwartet. Woran lag das?

Christopher Schulze: Ich glaube das die Wies’n teilweise Schuld ist, wir hatten einen Mannschaftsabend dort. Dieser war vielleicht etwas unglücklich auf einen Samstag gefallen. Aber wir haben gewonnen und wollen nun wieder mit voller Kraft in den nächsten Spielen unseren Fans und auch uns selbst beweisen, dass wir es besser können. Ich verspreche den Grasbrunnern einen Sieg gegen Hohenbrunn.

 

„Am liebsten würde ich 180 Minuten am Wochenende spielen.“

 

 Grasbrunn.tv: Es liegt also nicht daran, dass sich der Erfolg bei einigen Spielern negativ ausgewirkt hat und sich in einer gewissen Überheblichkeit äußert?

Christopher Schulze: Nein da muss ich wiedersprechen. Wir denken von Spiel zu Spiel und bleiben am Boden. Wir mussten im Spiel gegen Hohenlinden auf wichtige Spieler verzichten. Stefan de Prato, Michael Fraundorfer und Michael Heigl konnten nicht spielen, dazu kam das sich Thomas Obersteiner verletzte. Das war sicherlich ein Grund, warum wir nicht so gut gespielt haben.

Grasbrunn.tv: Kommen wir kurz zu deiner Person, du bist seit 2002 im Verein, 19 Jahre alt und in deinem ersten Jahr im Herrenbereich. Wie ist es nun bei den „Großen“ zu spielen? Was ist der Unterschied zu den Junioren?

Christopher Schulze: Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich sagen, dass die Spiele in der A-Jugend schwieriger waren. Für mich persönlich war die Umstellung nicht so gravierend, dass könnte aber auch daran liegen das ich im letzten Jahr schon einige Spiele in der 1. & 2.Mannschaft absolviert habe. Sicherlich ist das Spiel etwas härter und man muss robuster sein – das ist genau mein Spiel.

Grasbrunn.tv:  Du bist Spieler der 2.Mannschaft, doch hast auch schon ein paar Mal bei der 1.Mannschaft gespielt. Wie groß ist der Unterschied zwischen A-Klasse und Kreisliga?

Christopher Schulze: Also bei einigen Gegner muss ich zugeben, dass der Unterscheid gravierend sein kann aber ansonsten hatte ich keine großen Probleme mich an das Spiel in der Kreisliga anzupassen. Das Tempo ist höher und man hat weniger Zeit. Nur wer die A-Klasse unterschätzt, der hat keine Ahnung vom Fußball, wir haben auch ein paar gute Mannschaften in der Gruppe. Im Moment läuft es gut bei uns, wir sind sehr gespannt auf das Duell gegen Taufkirchen. Ich hab sogar gelesen, dass die Taufkirchner in ein paar Jahren sogar in der Bezirksliga spielen will.

 

„Wir fahren mit einem Lächeln zum Spiel und mit einem Lächeln und 3 Punkten nach Hause.“

  

Grasbrunn.tv: Kreisliga bedeutet natürlich mehr Qualität als in der A-Klasse – ihr seid bisher ungeschlagen, aber auch die 1.Mannschaft hat sich auf den 2.Tabellenplatz gespielt. Es gibt einige Spieler der Ersten, die der Meinung sind du müsstest zum Kader der 1.Mannschaft gehören. Warum spielst du in der Zweiten?

Christopher Schulze: Auf diese Frage habe ich gewartet. Es ist mir immer eine Ehre wenn ich in der 1. Mannschaft spielen darf, aber mein Team ist die 2. Mannschaft. Ich hab mich am Anfang der Saison festgelegt, werde aber natürlich immer in der 1. Mannschaft aushelfen. Ich möchte aber nun hier die Hintergründe meiner Entscheidung erläutern. In dieser Mannschaft spielen alle meine Freunde, wir sind sehr erfolgreich und haben super Trainer welche hervorragende Arbeit leisten. Wie schon gesagt bin ich seit 2002 im Verein, aber da gibt es noch andere Spieler z. B. einen Felix Strauß, der wohl schon mit der Kapitänsbinde auf die Welt gekommen ist und ein Markus Teichmann die seit 1996 im Verein sind. Wir spielen schon seit Ewigkeiten in einer Mannschaft, ich wurde damals von Felix zu Grasbrunn geholt und bin ihm noch immer sehr Dankbar dafür. Vor 2 Jahren gab es einen sehr tragischen Vorfall, der uns sicherlich sehr erschüttert hat, doch gleichzeitig noch enger zusammengeschweißt. Unser Freund und Spieler Luis Klausen kam nach einem Unfall ums Leben, diese Trauer haben wir als Team zusammen verarbeitet und auch für ihn mitgespielt. Diese Mannschaft bedeutet mir dadurch so viel, dass ich mich ihr so verbunden fühle und mit den Jungs weiterspiele möchte.

Grasbrunn.tv: Natürlich ist es schön mit seinen Freunden in einer Mannschaft zu spielen, vor allem wenn man mit ihnen schon jahrelang zusammen gespielt hat. Bedeutet deine Aussage aber auch gleichzeitig, dass du mit den Spielern aus der 1.Mannschaft nicht zurecht kommt?

Christopher Schulze: Nein überhaupt nicht. Ich werde in der Mannschaft so positiv aufgenommen und bekomme von allen Seiten Lob. Ich freue mich immer in der Ersten zu spielen am liebsten würde ich 180 Minuten jedes Wochenende spielen – 90min für die 2. Mannschaft und 90min für die 1. Mannschaft – aber leider geht das nicht.

Grasbrunn.tv: Also waren deine Eindrücke in der 1.Mannschaft durchaus positiv. Liegt es am Trainer? In der 2.Mannschaft hast du mit Sepp de Prato und Bernd Klausen die Trainer, welche dich auch letztes Jahr noch in der U19 betreut haben.

Christopher Schulze: Ganz im Gegenteil. Horst Lippert (Anm. d. R. Trainer der 1. Mannschaft) leistet hervorragende Arbeit. Ich muss nochmals betonen, dass ich sehr gerne in der Ersten spiele, aber ich mich für meine Freunde entschieden habe.

Grasbrunn.tv: Wie sind deine Eindrücke bei Horst Lippert?

Christopher Schulze: Sehr gut. Die Trainingseinheiten haben Spaß gemacht und ich war verwundert, dass so viel Ehrgeiz an den Tag gelegt wurde. Davon könnten wir (Anm. d. R. wir Spieler der 2. Mannschaft) uns wahrscheinlich eine Scheibe davon abschneiden. Es war teilweise mehr Ehrgeiz als bei uns, also das Training bei der 1. Mannschaft hat mir selbst auch geholfen.

Grasbrunn.tv: Für einige im Verein entstand der Eindruck, dass jede Mannschaft seine eigene Suppe kocht. Ist das so oder welcher Auffassung bist du? Was noch besser werden sollte.

Christopher Schulze: Die Kommunikation könnte etwas besser sein. Es gibt ab und an kleine Sticheleien z. B. auf unserer Facebook Fanpage. Diese könnten falsch aufgefasst werden. Wir sind ein Verein und das sollte da natürlich nicht so sein. Ich hoffe das wir das noch mehr verbessern können, weil beide Mannschaften (Anm. d. R. die Rede ist von der 1. und 2. Mannschaft) aufsteigen können. Das sollte unser gemeinsames Ziel sein.

Grasbrunn.tv: Es wurden Stimmen laut wonach einige Spieler aus der 2.Mannschaft, die Stimmung in der 1.Mannschaft kritisieren. Stimmt das?

 

„Ich bin ein Spieler der eine aggressive Spielweise an den Tag legt und bin auch sehr emotional“

 

 Christopher Schulze: Nein, das stimmt nicht. Wir kümmern uns hauptsächlich um uns. Doch was mir am Anfang aufgefallen ist bei der 1. Mannschaft, war die Reaktion auf einen Rückstand. Da wurden ziemlich schnell die Köpfe hängen gelassen. Aber ich finde, dass sich das wahnsinnig gebessert hat.

Grasbrunn.tv: Natürlich ist Fußball ein emotionaler Sport und wir haben auch den Eindruck, dass die Stimmung in der 1.Mannschaft sich sehr positiv entwickelt hat. War die Atmosphäre in der  2. Mannschaft trotz der nicht so überzeugenden Spielen durchgehend positiv?

Christopher Schulze: Nein, da wissen unsere Trainer schon dagegen zusteuern. Wir heben beim Erfolg nicht ab und bei schlechten Leistungen sind wir auch kritikfähig. Wir bekommen genug Kritik von unseren Trainern zu hören, wenn etwas so nicht läuft wie es sein sollte oder ein Spieler negative Stimmung verbreitet. Wir wissen dass das letzte Spiel in Hohenlinden nicht gut war, aber wir haben die Punkte mitgenommen. Wir fahren mit einem Lächeln zum Spiel und mit einem Lächeln und 3 Punkten nach Hause. Das versuchen wir Woche für Woche umzusetzen.

Grasbrunn.tv: Es gibt natürlich auch Spiele, welche nicht gut laufen aber da ist es entscheidend die Punkte trotzdem mitzunehmen. Ihr wollt in die Kreisklasse – die Saison ist zwar noch im Anfangsstadion – warum schafft ihr dieses Ziel?

Christopher Schulze: Weil wir einfach ein saustarkes Team sind. Ich hab von Anfang an gesagt, dass unser Ziel nur der Aufstieg sein kann. Da ist unser Trainer Sepp de Prato natürlich nicht immer begeistert bei dieser Aussage, weil der Druck auf die Mannschaft dadurch steigt. Aber das Ziel ist der Aufstieg und das schaffen wir.

Grasbrunn.tv: Das Selbstbewusstsein bei Grasbrunn scheint wieder eingekehrt zu sein. Die letzten Jahre waren nicht so erfolgreich und die Zeiten wo Grasbrunn mehrere Aufstiegsfeiern planen konnte schienen vorbei zu sein. Die 2. Mannschaft ist Mitaufstiegsaspirant und auch die 1.Mannschaft steht im Moment sehr gut da. Natürlich ist die Saison noch lang und es werden noch einige schwere Spiele anstehen. Falls ihr aufsteigt und in der Kreisklasse spielt, dann heißt das natürlich auch die Qualität der Gegner steigt. Was zeichnet das Spiel des Christopher Schulze aus? Beschreib uns doch deine eigenen Qualitäten, welche die im Spiel auszeichnen.

Christopher Schulze: Diese Frage sollte normallerweise der Trainer beantworten. Meine Stärke liegt definitiv auf der Innenverteidigerposition. Ich bin ein Spieler der eine aggressive Spielweise an den Tag legt und bin auch sehr emotional. Ich versuche die Spieler mitzureißen und durch positives pushen an die Leistungsgrenze zu bringen. Mittlerweile besitze ich sicherlich auch eine kommunikative Stärke. Als Innenverteidiger sollte man natürlich auch nicht zu langsam sein, ich denke ,dass ich auch das von mir behaupten kann.

Grasbrunn.tv: Mit diesen positiven Eindrücken bedanken wir uns für deine Zeit Christopher und wünschen dir noch einen schönen Abend und ein erfolgreiches Spiel am Wochenende.

 

(Interview vom 30.09.2010)

Tobias Kerscher im Gespräch mit Grasbrunn.tv

Mittwoch, 22. September 2010

Grasbrunn.tv | Interview

 

Tobias Kerscher, Torwart der 1. Herrenmannschaft, stand Grasbrunn.tv  im ersten Interview Antwort und Rede zur Lage der Mannschafts, der Konkurrenzsituation mit Franz Glasl und was noch besser werden muss. Er kam  vor Saisonbeginn vom SV Waldperlach und hat noch viel vor mit dem TSV Grasbrunn. Für den Verein und die Mannschaft ist Tobias Kerscher eine Verstärkung und wurde mit großer Freude empfangen.

  

“Dann habe ich mich Gedanken gemacht und bin zum Entschluss gekommen, dass die einzige Alternative zu Waldperlach Grasbrunn war.”

 

Grasbrunn.tv: Hallo Tobias, erst mal Vielen Dank für deine Zeit. Du bist seit dieser Saison im Tor beim TSV Grasbrunn – hast Jahre lang beim SV Waldperlach gespielt,  erzähl uns doch bitte die Gründe, welche dich zu einem Wechsel zum TSV Grasbrunn bewegt haben.

Tobias Kerscher: Ich habe bei Waldperlach keine Perspektive mehr für mich gesehen habe. Es war nicht so das ich unbedingt weg wollte, aber wie gesagt die Perspektive fehlte, dass sehe ich bei Grasbrunn ganz anders. Ich sehe da unglaubliches Entwicklungspotenzial im Umfeld, ich kannte die Mannschaft schon von den Spielen gegeneinander und durch den Grasbrunner Andreas Beier (Anm. d. R. Beier spielte früher gemeinsam mit Tobias Kerscher beim SV Waldperlach) kam dann der Kontakt zustande. Dann habe ich mich Gedanken gemacht und bin zum Entschluss gekommen, dass die einzige Alternative zu Waldperlach Grasbrunn war.

Grasbrunn.tv: Was meintest du mit Perspektive bei Waldperlach? Stand dabei deine persönliche Perspektive oder die des Vereins im Vordergrund? Deine persönliche im Tor oder das Potential der Mannschaft?

Tobias Kerscher: Nein ich denk nicht für mich als Person gesehen – als Torwart – sondern als Verein. Mein Ziel ist es in der oberen Tabellenhälfte eine Rolle zu spielen. Diese Möglichkeit sehe ich hier in Grasbrunn eher gegeben als in Waldperlach. 

Grasbrunn.tv: Es freut uns natürlich dass du diese Perspektive bei Grasbrunn siehst und wir dich für unseren Verein gewinnen konnten. Wie sind deine Eindrücke beim TSV Grasbrunn nach der kurzen Zeit die du nun hier bist und wie hat dich die Mannschaft aufgenommen?

Tobias Kerscher: Also durchweg positiv, die Mannschaft hat mich toll aufgenommen. Auch das Umfeld ist eigentlich Bezirksoberliga würdig, nun müssen wir schauen, dass wir das auf dem Platz umsetzen.

Grasbrunn.tv: Mit Franz Glasl hast du einen Konkurrenten, der schon ein paar Jahre beim TSV Grasbrunn spielt. Wie ist euer Verhältnis?

Tobias Kerscher: Wir haben ein sehr kollegiales Verhältnis. Können sehr gut miteinander arbeiten und wir motivieren uns gegenseitig. Macht Spaß mit ihm.

 

“Ich bin aber überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft sind und wenn wir vollständig sind auch jedes Team schlagen können.”

 

Grasbrunn.tv: Das klingt nach einem gesunden Konkurrenzkampf. Im Moment spielt Glasl für den verletzten Sandro Coffaro im Tor der 2. Mannschaft. Diese ist auch sehr erfolgreich im Moment. Warum bleibst du die Nummer Eins im Tor, wenn Glasl zurück in den Kader der 1. Mannschaft rückt?

Tobias Kerscher: Ich denk ich hab meine Qualitäten und man muss als Torwart sowieso immer von sich überzeugt sein. Wenn ich denken würde, dass ich nicht spiele, dann hätte es den Vereinswechsel schließlich gar nicht nötig gemacht. Und zweitens will ich unbedingt spielen, ich habe den Willen im Tor zu stehen. Natürlich muss der Trainer auch von mir überzeugt sein und wenn er wie im Moment weiter auf mich baut, dann stehe ich im Tor.

Grasbrunn.tv: Wir sind natürlich gespannt wenn Glasl wieder in den Kader zurückkommt, wie das weitergeht. Welches Potential hat unsere 1.Mannschaft deiner Meinung nach?

Tobias Kerscher: Das Potential der Mannschaft ist gut, zudem ist es so, dass wir bei Verletzungsproblemen und Abwesenheiten nicht das Potential haben jeden Gegner zu schlagen. Ich bin aber überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft sind und wenn wir vollständig sind auch jedes Team schlagen können.

Grasbrunn.tv: Wenn das passiert, habt ihr ja noch eine bis jetzt sehr erfolgreiche 2. Mannschaft, eine 3. Mannschaft und eine hervorragende U19 von denen Spieler in die 1. Mannschaft hochgezogen werden können. Welchen Eindruck hast du speziell von der 2. Mannschaft des TSV Grasbrunn.

Tobias Kerscher: Die Spiele, die ich nun von der Zweiten gesehen habe waren natürlich überragend. Die gewinnen die Spiele mit vier, fünf oder sechs Toren Unterschied. Es ist nur so, dass ich mir wünschen würde, dass die Herrenmannschaften noch mehr zusammenarbeiten würden, weil es ist ja ein Verein. Ich bin der Meinung, dass es nicht um die einzelnen Mannschaften geht sondern um den Verein Grasbrunn und da sollte das Bestmögliche herauskommen.

Grasbrunn.tv: In der Vorbereitung hat die 1. Mannschaft mit einer Viererkette gespielt. Wie fandest du diese Variante?

Tobias Kerscher: Ich bin grundsätzlich ein Fan von der Viererkette, aber es ist nun mal so das in unserer Liga ohne Linienrichter gespielt wird und das dies gefährlich ist und dabei wird uns eine gute Waffe mit der Abseitsfalle genommen. Mit den richtigen Spielern, die wir durchaus haben, können wir unserem Spiel natürlich mehr Impulse setzen. Allerdings wenn die Spieler verletzt sind oder nicht spielen können, dann bevorzuge ich das Spiel mit Libero da wir dann eine Absicherung haben.

Grasbrunn.tv: Also würdest du lieber mit Viererkette spielen, da es effektiver für die Mannschaft ist, jedoch im Fall das Spieler nicht spielen können, welche in der Viererkette ihren Platz haben, dann bevorzugt du das klassische Spiel mit Libero.

 

“Wir müssen mutiger werden.”

 

Tobias Kerscher: Genau so ist es. Wenn du die Viererkette richtig spielst, dann hat man einen Mann mehr im Mittelfeld.

Grasbrunn.tv: Ihr hattet keinen optimalen Start. Aus 5 Spielen wurde 8 Punkte geholt und dabei 6 Tore kassiert und nur 7 geschossen. Was sind die Gründe dafür? (Anm. d. R. Interview wurde am 17.09.2010 geführt – also vor dem 6. Spieltag)

Tobias Kerscher: Gründe gibt es viele. Einer davon ist, dass die Mannschaft nie mit der gleichen Aufstellung gespielt hat, weil wir bereits jetzt schon einige Verletzte haben oder Urlaubsbegingt nicht anwesend waren. Außerdem glaube ich, dass wir noch nicht die optimale Positionierung von einigen Spielern gefunden haben. Wo es im einzelnen liegt, da ist der Trainer der Ansprechpartner. Ich stimme nur bedingt zu, ich bin mit der Punkteausbeute relativ zufrieden. Natürlich könnte es besser sein, aber wir hatten auch keine einfachen Gegner in den ersten Spielen. Im Spiel gegen Poing haben wir sicherlich Punkte liegen gelassen, in den anderen Spielen konnte man jedoch mit einer Punktteilung oder einer Niederlage rechnen, da es sich um keine schwachen Gegner handelte.

Grasbrunn.tv: Du hast bislang herausragend gehalten. Wie definiert sich dein Torwartspiel und welchen Anteil hat das Torwarttraining mit Hans Leizinger?

Tobias Kerscher: Das wichtigste ist natürlich das Torwarttraining.  Die Analysen nach den Spielen im Training hilft dem Torwart extrem und führt zu den kleinen Verbesserungen die einen weiterbringen.

Grasbrunn.tv: Was muss noch besser laufen bei euch? Wie könnt ihr das Spiel nach vorne, aber auch in der Defensive noch verbessern?

Tobias Kerscher: Wir müssen mutiger werden. Wie sich das in den vergangen Spielen gezeigt hat, spielen wir die Bälle zu lange quer und bis wir in die tiefe gehen wollen, da hat sich der Gegner schon kompakt gestaffelt und macht die Räume eng. Es ist noch zu viel Sicherheitsdenken da und das macht unser Spiel langsam. Somit sind wir zu ungefährlich. Aber wenn wir das noch verbessern und gleich die freien Spieler im Mittelfeld mitnehmen, dann bin ich der Meinung dass wir noch gefährlicher werden. Teilweise haben wir das gezeigt, meist jedoch erst in der zweiten Hälfte oder nach einem Rückstand.

Grasbrunn.tv: Man konnte aus Mannschaftskreisen hören, dass kreative Spieler fehlten. Es sind doch aber genug Spieler im Herrenbereich vorhanden.

Tobias Kerscher: Das stimmt, ein Stefan de Prato zum Beispiel. So ein Spieler gehört für mich in die erste Mannschaft. Man kann einen Spieler aber nicht zwingen und wenn er lieber mit seinen Kumpels zusammenspielen möchte, dann ist das Schade. Der Anspruch von ihm sollte doch aber sein auf höchstem Niveau zu spielen. Ich hoffe dass die Mannschaften noch enger zusammenrücken und auch anderen Spieler sehen, dass es bei uns Spaß macht und damit der Erfolg für alle zunimmt.

Grasbrunn.tv: Vielen Dank für das Interview und eine erfolgreiche Saison.

 

(Interview vom 17.09.2010)

Ab Heute geht grasbrunn.tv online…

Mittwoch, 22. September 2010

 

Wir werden versuchen euch noch mehr zu bieten damit ihr hautnah am TSV Grasbrunn dran seid. Wir werden Interviews führen, Bilder zu spielen machen uvm….

 

Heute im laufe des Tages werden wir das erste Interview online stellen. Grasbrunn.tv sprach mit Tobias Kerscher.

 

Viel Spass!